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Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift

Themenheft Coronaviren

Das erste Themenheft der Berliner und Münchener Tierärztlichen Wochenschrift im Jahr 2021 widmet sich – wie sollte es anders sein – den Coronaviren. Dabei schauen wir über den Tellerrand von SARS-CoV-2 hinaus und stellen die Coronaviren in ihrer ganzen Vielfalt hauptsächlich aus der veterinär-, aber auch aus der humanmedizinischen Perspektive dar.

Zahlreiche Berührungspunkte zwischen Tieren und Menschen, hohe menschliche Populationsdichten und eine nahezu grenzenlose globale Mobilität bieten Viren die „Chance ihres Lebens“: Überschreitung der Speziesbarriere, Selektion auf eine effiziente Mensch-zu-Mensch-Übertragung und rasche Ausbreitung über Ländergrenzen hinweg. Wann, wo und wie das erste neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 vom Tier auf den Menschen übersprang, ist nicht genau bekannt. Seine evolutionäre Chance hat es jedenfalls gut genutzt.

SARS-CoV-2 gehört zu einer anderen Virusgruppe als die altbekannten Coronaviren, die weltweit bei Tieren vorkommen und für den Menschen gefahrlos sind. Die Pandemie, die das Virus verursacht hat, führt vor Augen: Um die Früherkennung und Bekämpfung von Zoonosen zum Erfolg zu bringen, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sinne eines One Health-Ansatzes essenziell.

Zu diesem Themenheft haben Virologen und Epidemiologen aus der Veterinär- und Humanmedizin beigetragen, die sich mit Coronaviren beschäftigen. Wir hoffen, Ihnen damit einen guten Überblick geben und zum interdisziplinären Austausch beitragen zu können.

Themenheft „Coronaviren“: die Inhalte