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Die Lungenscore-Befunde von Schlachtschweinen sind mit dem Impfstatus gegen Mycoplasma hyopneumoniae und PCV2 assoziiert

Inhaltsverzeichnis

Association of lung score findings from slaughter pigs with their vaccination status against Mycoplasma hyopneumoniae and PCV2

Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift 133, 1–5

DOI: 10.2376/1439-0299-2020-10

Publiziert: 07/2020

Zusammenfassung

Die standardisierte Erfassung von Lungenläsionen am Schlachtband ist ein wertvolles Tool, um einen objektiven Überblick über die Lungengesundheit auf Herdenbasis zu bekommen sowie die Wirkung von spezifischen Impfmaßnahmen beurteilen zu können. In dieser Studie wurden retrospektiv die Lungen von 976 Schlachtschweinen aus zwölf österreichischen Betrieben mittels des Ceva Lung Program® auf die Korrelation der erhobenen Parameter mit dem Impfstatus gegen Mycoplasma hyopneumoniae und PCV2 untersucht. Diese beiden Krankheitserreger sind nicht nur per se als Ätiologie monoinfektiös bedingter spezifischer Krankheitsbilder von Bedeutung, sondern auch in hohem Maße als Wegbereiter für eine Superinfektion mit bakteriellen Agentien. Das Zusammenspiel aller Pathogene ruft den Porcine Respiratory Disease Complex (PRDC) mit allen negativen ökonomischen und tiergesundheitlichen Konsequenzen hervor. Der mediane EP(Enzootische Pneumonie)-Index betrug bei den geimpften Tieren (n = 774) 2,0, während er bei den nicht geimpften Tieren (n = 202) bei 5,0 lag. Die Odds-Ratios für eine dorsokaudale Pleuritis, eine Bronchopneumonie und eine EP in der Leseweise „geimpfte vs. nicht geimpfte Tiere“ betrugen 0,298 sowie jeweils 0,358 (P < 0,0001). Diese Daten zeigen, dass die genannten Impfmaßnahmen nicht nur das Auftreten einer EP verringern, sondern sich positiv auf alle untersuchten Lungenparameter im Sinne einer Prävention des PRDC auswirken.

Pneumonie
Pleuritis
PRDC
Schlachthof

Summary

The standardised performance of lung scorings in the slaughterhouse is a valuable tool to get an objective information about herd lung health status and for the evaluation of the performance of vaccination measures on farm level. In this study, lungs of 976 fatteners out of 12 farms in Austria were examined by means of the Ceva Lung Program®. Of special interest was the correlation of piglets‘ vaccination against Mycoplasma hyopneumoniae and PCV2 with score findings. Both pathogens are of importance not only as aetiologies of mono-infectious diseases, but also as basic establishers of the porcine respiratory disease complex (PRDC) with all its negative consequences with respect to animals‘ health and economy. Median EP (enzootic pneumonia)-index of vaccinated pigs (n = 774) was 2.0 and of non-vaccinated pigs (n = 202) 5.0. Odds ratios for dorsocaudal pleurisy, bronchopneumonia, and EP were 0.298 and 0.358 each for the last two parameters as read „vaccinated vs non-vaccinated“. These data show that aforementioned vaccination measures not only reduce prevalence of EP, but also reduce the expression of all other lung parameters, thus preventing or ameliorating at least PRDC.

pneumonia
pleurisy
PRDC
abattoir

Einleitung

In der europäischen Ferkelproduktion sind Mycoplasma (M.) hyopneumoniae und das Porcine Circovirus Typ 2 (PCV2) neben dem Porcinen Reproduktiven und Respiratorischen Syndrom Virus (PRRSV) und dem Schweineinfluenzavirus A sicher die derzeit wichtigsten, sowohl aus ökonomischer wie auch aus tiergesundheitlicher Sicht, Erreger respiratorischer Erkrankungen. Einerseits können M. hyopneumoniae und PCV2 eigenständige klinische Krankheitsbilder verursachen, dies betrifft im Zusammenhang mit Erkrankungen des Respirationstraktes vor allem M. hyopneumoniae als Verursacher der Enzootischen Pneumonie (EP), und andererseits dienen sie als Wegbereiter und Potentiatoren für bakterielle Sekundärinfektionen, was für M. hyopneumoniae sowie in etwas geringerem Ausmaß für PCV2 zutrifft, und tragen damit zur Entstehung des Porcine Respiratory Disease Complex (PRDC) bei (Chae 2016). Aus diesem Grund haben sich in der Ferkelproduktion in Deutschland und Österreich Vakzinationen gegen diese beiden Erreger mit großem Erfolg zu einer Standardmaßnahme entwickelt. Leider ist im Feld zu beobachten, dass sich manche Landwirte aufgrund der insgesamt gestiegenen Lungengesundheit aus Gründen einer vordergründigen Kostenersparnis dazu verleiten lassen, teilweise mit den Impfungen zu sistieren. Die Präsentation von Schlachtlungenscore-Ergebnissen kann hier einen Beitrag leisten, den betroffenen Landwirten die Konsequenz einer Impfung oder auch Nicht-Impfung vor Augen zu führen und in konkrete Zahlen zu fassen.

Im Jahr 2018 konnte unsere Arbeitsgruppe eine neue Möglichkeit eines standardisierten Lungenscore-Verfahrens, des Ceva Lung Program®, präsentieren (Cvjetković et al. 2018a). Hierbei handelt es sich um eine App, die auf einem modifiziertem Madec/Kobisch-Score (Madec und Kobisch 1982, Ostanello et al. 2007) beruht und ein detailliertes real-time Assessment von Lungenläsionen im Routinebetrieb am Schlachthof erlaubt. Ursprüngliches Ziel der vorliegenden Studie war es, mit dieser Methode einen Überblick über die bundesländerbezogene Verteilung der mit dem beschriebenen Score klassifizierten Lungenläsionen an österreichischen Schlachthöfen zu bekommen. Im Zuge der retrospektiven Sichtung der Datensätze kam die Fragestellung zur Auswirkung des Impfstatus von Ferkeln gegenüber M. hyopneumoniae und PCV2 auf die Schlachtlungen­befunde hinzu.

Material und Methoden

In die Studie wurden die Schlachtlungen von 976 Mastschweinen aus zwölf Betrieben aus Oberösterreich, Niederösterreich, der Steiermark und Kärnten eingeschlossen, wobei es sich bei elf Betrieben um geschlossene kombinierte Betriebe mit im Mittel 207 Sauen [R = 45–1.180] mit – bis auf einen Betrieb – kontinuierlicher Belegung und um einen Mastbetrieb mit 3.200 Plätzen im Rein-Raus-Verfahren und nur einer Herkunft handelte. Einen Überblick über die wesentlichsten Eckdaten auf Betriebsebene inklusive der von den Betreuungstierärzten erhobenen atemwegsrelevanten Befunde gibt Tabelle 1. Von den insgesamt 976 eingeschlossenen Tieren waren 774 (79,3 %) als Ferkel gegen M. hyo + PCV2 geimpft worden. Von diesen waren 11,6 % auch gegen PRRSV und 21,2 % gegen APP geimpft. Von den nicht gegen M. hyopneumoniae geimpften Tieren (n = 202) war auch keines gegen PRRSV und APP geimpft und nur 22 Tiere gegen PCV2 geimpft. Alle Betriebe hatten anamnestisch respiratorische Probleme und die Untersuchung erfolgte auf Ersuchen der betreuenden Tierärzte. Die Screenings wurden im Zeitraum von Februar bis November 2018 durchgeführt.

An den Schlachthöfen wurden die Lungen von zwei Untersuchern im real-time-Verfahren mittels des Ceva Lung Program®, einer auf Basis des modifizierten Madec/Kobisch-Scores entwickelten App, untersucht (Cvjetković et al. 2018a), wobei Scorer 1 sieben Betriebe und Scorer 2 fünf Betriebe untersuchte. Im Output steht die Abkürzung SPES für Slaughterhouse Pleurisy Evaluation System (Dottori et al. 2007), wobei keine Läsion als 0 gesetzt wird und Score 2 eine dorsokaudale monolaterale fokale Läsion, Score 3 eine dorsokaudale bilaterale fokale Läsion oder eine ausgedehnte monolaterale Läsion (mind. 1/3 eines Zwerchfelllappens) und Score 4 eine hochgradig ausgedehnte bilaterale Läsion (mind. 1/3 beider Zwerchfelllappen) bedeuten. Score 1 wäre die kraniale Pleuritis, die aber extra angeführt ist. Mittels des Madec/Kobisch-Scores und dem daraus errechneten EP-Index werden EP-ähnliche und damit höchstwahrscheinlich von M. hyopneumoniae verursachte Veränderungen bewertet (Hillen et al. 2014). Kurzgefasst wird für jeden Lungenlappen in Abhängigkeit des Prozentsatzes der betroffenen Oberfläche ein Wert zwischen 0 und 4 vergeben, sodass der Index in Summe einen Wert zwischen 0 und 28 annehmen kann, wobei jeder Wert größer 0 als Bronchopneumonie gewertet wird. Bei allen anderen Parametern bedeutet „0“ nicht vorhanden und „1“ vorhanden. Die statistische Analyse wurde mittels SAS 9.3 durchgeführt und umfasste einerseits einen deskriptiven Teil und andererseits Regressionsanalysen und die Bestimmung der Odds-Ratio (OR). Für die Parameter „Bronchopneumonie“ und „EP-Index“ konnte auch der Einfluss der Größe der Sauenherde auf die OR erhoben werden. Dafür wurden die Sauenbestände wie folgt klassifiziert: kleine Bestände < 85 Sauen, mittelgroße Bestände 85–140 Sauen, große Bestände 140–200 Sauen und sehr große Bestände > 200 Sauen.

Ergebnisse

Tabelle 2 gibt einen Überblick über die erhobenen Schlachtlungenveränderungen in Abhängigkeit vom Impfstatus gegen M. hyopneumoniae und PCV2. Bei globaler Betrachtung der Daten lässt sich bereits vor Untersuchung der OR ein deutlich positiver Einfluss der Impfung gegen die beiden respiratorischen Krankheitserreger auf ausnahmslos alle untersuchten Lungenparameter erkennen. Dies wird dann durch die Berechnung der ORs untermauert, welche in Tabelle 3 angegeben sind. Dabei wird deutlich, dass die genannten Impfungen signifikant negativ mit der Präsenz einer dorsokaudalen und kranialen Pleuritis, einem höheren SPES-Wert sowie mit der Ausbildung einer Bronchopneumonie und EP-verdächtigen Veränderungen assoziiert sind. Bei den beiden letztgenannten Parametern wird auch deutlich, dass eine größere Sauenherde die Chance auf deren Ausprägung vermindert, sich also aus tierärztlicher Sicht positiv auswirkt, wobei statistische Sicherheit nur beim Vergleich von mittelgroßen zu kleinen Betrieben gegeben ist. Ebenfalls sind die Impfungen negativ mit der Bildung von Narbengewebe assoziiert, wobei hier aber keine Signifikanz erreicht wird. Dabei ist aber festzustellen, dass bei diesem Parameter eine deutliche Tendenz zur Abhängigkeit vom Untersucher (OR: 1,5 bei Untersucher 2 vs. 1) festzustellen war, was das Ergebnis entsprechend abschwächt.

Diskussion

Die Ferkelimpfung gegen M. hyopneumoniae und PCV2 ist eine Basismaßnahme zur Lungengesundheitsvorsorge nicht nur im Ferkelalter, sondern auch für die Mastperiode. Beide Erreger sind in Deutschland und in Österreich hoch prävalent und somit von großer wirtschaftlicher Bedeutung (Eddicks et al. 2017, Elicker et al. 2009a, Grosse Beilage et al. 2009, Reiner et al. 2010). Diese Impfungen werden, auch aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und Wirksamkeit (Elicker und Sipos 2009, Fraile et al. 2012) sowie der Aktivitäten der Tiergesundheitsdienste, mittlerweile nahezu flächendeckend durchgeführt, was sich in dieser Studie in einer ungleichen Verteilung von impfenden zu nicht-impfenden Betrieben auswirkt und als limitierender Faktor zu nennen ist, aber die Situation im Feld widerspiegelt. Außerdem gehören sie in Österreich zu den Impfstoffen, die dem Landwirt unter gewissen Voraussetzungen abgegeben werden dürfen. Aufgrund der generell hohen Impfrate sind vielen Landwirten die gravierenden Folgen einer Nichtimpfung oder einer nicht exakt durchgeführten Impfung oft gar nicht bewusst. Hier ist es von Vorteil, dem Landwirt gegenüber ein Tool in der Hand zu haben, mit dem die Lungengesundheit der Mastschweine am Schlachtband objektiv beurteilt und Vergleiche gezogen werden können. In einer früheren Studie haben wir ein solches Tool in Form einer App vorgestellt und zur vergleichenden Untersuchung der Wirksamkeit zweier Impfstoffe gegen M. hyopneumoniae herangezogen (Cvjetković et al. 2018a). In vorliegender Studie war einerseits die bundesländerweise Verteilung der mit besagter App beurteilten Lungenveränderungen bei österreichischen Schlachtschweinen mit entsprechendem Vorbericht von respiratorischen Erkrankungen während der Mast und andererseits deren Abhängigkeit von einer durchgeführten Impfung gegen M. hyopneumoniae und PCV2 im Ferkelalter von Interesse. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass sich eine Ferkelimpfung gegen M. hyopneumoniae (und PCV2) nicht nur, wie zu erwarten, günstig auf den EP-Index auswirkt, der eng mit einer pulmonalen Mykoplasmeninfektion korreliert ist (Hillen et al. 2014), sondern sich auch auf alle hier erfassten Lungenparameter auswirkt, insbesondere die dorsokaudale Pleuritis sowie eine Bronchopneumonie, die durch bakterielle Agentien, allen voran Actinobacillus pleuropneumoniae, Hämophilus parasuis, Pasteurella multocida und α-hämolysierende Streptokokken, verursacht werden (Cvjetković et al. 2018b, Elicker et al. 2009b, Merialdi et al. 2012). Insgesamt war dies auch deshalb bemerkenswert, da alle in die Studie einbezogenen Tiere nur aus jeweils eigener, beziehungsweise beim einzigen in die Studie eingeschlossenen Mastbetrieb einer Herkunft stammten. Dies war ein Einschlusskriterium, um klare Verhältnisse des Impfmanagements im Ferkelalter zu haben, wie sie bei gemischten Partien nicht immer mit Sicherheit gegeben wären. Es kann davon ausgegangen werden, dass der positive Einfluss genannter Impfungen in Betrieben mit gemischten Herkünften noch stärker ausgefallen wäre (Grosse Beilage et al. 2009). Somit fügt sich die eingehende Lungenuntersuchung mittels des Ceva Lung Program® gut in die diagnostischen Maßnahmen auf Bestandsebene ein und kann aufgrund ihres statistischen Charakters dem betreuenden Tierarzt sowie dem Landwirt auch eine wertvolle Stütze zur Effektivitätsbeurteilung von spezifischen Maßnahmen zur Verbesserung der Lungengesundheit auf Herdenniveau sein. Interessanterweise zeigt sich auch eine Tendenz zu einem positiven Einfluss einer größeren Sauenzahl auf die Lungengesundheit, die aber aufgrund der verhältnismäßig geringen Tierzahl in vorliegender Studie und aufgrund der generellen Abhängigkeit von vielen verschiedenen Faktoren sehr vorsichtig interpretiert werden muss. Mögliche Gründe sind ein eventuell besseres Impfmanagement in größeren und somit möglicherweise professioneller geführten Betrieben beziehungsweise eine häufiger isolierte Lage dieser Betriebe.

Tatsächlich vergleichbare Literatur ist spärlich, da die meisten Arbeiten, in denen mit Lungenscores gearbeitet wird, experimentelle Wirksamkeitsuntersuchungen von Vakzinen darstellen, und es sich bei den anderen Publikationen um breite Querschnittsuntersuchungen und nicht, wie in unserem Fall, um eine gezielte Untersuchung von Problembetrieben mit hohen Prävalenzen von Pleuritiden und Bronchopneumonien handelt, was einen seriösen Datenvergleich nicht zulässt. Eine Studie evaluierte den EP-Index von 15.693 Schlachtlungen aus Deutschland und Österreich in den Jahren 2016 und 2017, wobei es hier um einen Vergleich dreier One-Shot-Vakzinen und einer Two-Shot-Vakzine gegen M. hyopneumoniae ging (Cvjetković et al. 2018c). Die mittleren EP-Indices variierten gruppenabhängig von 1,0 bis zu 2,6. Der in vorliegender Studie erhobene mediane EP-Index von 2,0 bei den geimpften Tieren passt somit gut in das zu erwartende Bild, während die Indexzahl von 5,0 bei den nicht geimpften Tieren deutlich darüber liegt. In einer anderen Studie wurden 24.575 Lungen aus ganz Deutschland und Österreich untersucht, wobei die österreichischen Lungen den höchsten medianen EP-Index mit 2,2 aufwiesen und der niedrigste mediane Wert mit 0,9 auf ostdeutschen Betrieben festgestellt wurde (Cvjetković et al. 2018b). Dies wird mit der isolierten Lage vieler ostdeutscher Großbetriebe und deren häufigen Freiseins von diversen Lungenpathogenen, wie dem PRRSV, erklärt. Hingegen zeigten die Betriebe aus Nordwest-Deutschland die höchsten gemittelten SPES-Werte, während die niedrigsten Werte in Österreich gefunden wurden. Dies stimmt auch gut mit unseren klinischen Erfahrungen überein und zeigt die regional doch unterschiedliche Prävalenz bestimmter Pathogene, wobei es in sehr schweinedichten Regionen zu einer Häufung von durch Actinobacillus pleuropneumoniae-bedingten pleuritischen Veränderungen kommen dürfte.

Conflict of interest

Laurianne Meppiel und Vojislav Cvjetković sind Mitarbeiter der Ceva Santé Animale bzw. der Ceva Tiergesundheit GmbH, deren Tool „Ceva Lung Program®“ bei der Lungenuntersuchung zur Anwendung kam. Da aber die Wirkung von spezifisch gegen Mycoplasma hyopneumoniae und PCV2 gerichteten Vakzinen unabhängig vom Hersteller untersucht wurde, haben sie, wie alle anderen Autoren, keinen Interessenskonflikt.

Ethische Anerkennung

Da bei dieser Studie Lungen regulär geschlachteter Mastschweine untersucht wurden, fällt diese selbst nicht unter die Bestimmungen des Tierschutz- bzw. Tierversuchsgesetzes. Während der Haltung der Tiere wurden die geltenden gesetzlichen Bestimmungen eingehalten.

Korrespondenzadresse:

Prof. Dr. Wolfgang Sipos
Klinisches Department für Nutztiere
Veterinärmedizinische Universität Wien
Veterinärplatz 1
1210 Wien, Österreich
wolfgang.sipos@vetmeduni.ac.at

Literatur

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