Katze putzt sich: Gibt es endlich eine Therapie für FIP?
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Mögliche Therapie für FIP-Katzen

Eine aktuelle Feldstudie weckt Hoffnungen für Katzen mit Feliner Infektiöser Peritonitis: Mit einem Nukleosidanalogon scheint eine effektive Behandlung möglich.

An Feliner Infektiöser Peritonitis (FIP) sterben 0,3–1,4 Prozent der Katzen weltweit. Impfen kann man nicht, Prävention ist zumindest in Mehrkatzenhaushalten schwierig. Nun könnte eine effektive Therapie gefunden sein.

Kleines Medikament, große Wirkung

Wissenschaftler um Niels Pedersen von der University of California, Davis, behandelten 31 Katzen mit trockener oder feuchter FIP mit dem Nukleosidanalogon GS-441524. Insgesamt 25 der Tiere, die sich auf natürlichem Wege infiziert hatten, überlebten die Erkrankung und waren zum Zeitpunkt der Publikation gesund. Bei GS-441524 handelt es sich um ein winzig kleines, nur etwa 1 nm großes und weniger als 900 Dalton schweres Medikament, das leicht in Zellen eindringen kann. Dort behindert es direkt die Virusreplikation.

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Die Suche nach der optimalen Dosis

Fünf schwer kranke Tiere starben schon während des ersten Behandlungszyklus, acht Katzen erlitten neurologische und nicht-neurologische Rückfälle, eines dieser Tiere überlebte nicht. Die anderen rückfälligen Katzen sprachen gut auf eine Behandlung mit einer höheren Dosis des Wirkstoffs an.

Als optimale Dosierung empfehlen die Forschenden daher 4 mg/kg einmal täglich subkutan für mindestens zwölf Wochen.
Insgesamt übertrafen die Studienergebnisse die Erwartungen der Autoren. Das Team aus Kalifornien hofft, dass FIP nun behandelbar ist.

Originalpublikation:

Pedersen NC, Perron M, Bansch M et al. (2019): Efficacy and safety of the nucleoside analog GS-441524 for treatment of cats with naturally occurring feline infectious peritonitis. J Fel Med Surg, DOI 10.1177/1098612X19825701

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