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Praxismarketing im Bewegtbild

Praxisfilm: Fünf Tipps vom Experten

Der Fotograf und Kameramann Steffen Edenhofner erklärt, wie ein guter Imagefilm gelingen kann.

Viele kennen den Begriff „Image-Film“. Dabei handelt es sich um eine Art kurzen Werbespot, der ein Unternehmen, eine Institution, eine Marke oder ein Produkt porträtiert. Auch Tierärzte können Bewegtbilder für das eigene Praxismarketing nutzen. Hierbei geht es weniger darum, eine Dienstleistung oder ein Produkt zu verkaufen. Ziel ist eher, die Praxis und ihre Mitarbeiter von ihrer besten Seite zu präsentieren. Der Tierbesitzer soll Vertrauen aufbauen, Sympathie empfinden und denken: „Hier komme ich wieder hin!“

Praxismarketing in Bewegtbild: Fünf Tipps für mehr Authentizität

Ziel ist es, dass der Film zwar professionel, aber auch authentisch und nicht gekünstelt wirkt. Mit folgenden Expertentipps können Sie sich auf den Dreh vorbereiten:

  1. Überlegen Sie, was sie von anderen Praxen unterscheidet und welche Teile Ihrer Arbeit und Praxis Sie dem Patientenbesitzer gernze zeigen würden.
  2. Organsisieren Sie ein paar interessante Fälle und bestellen sie diese zum Drehtag ein. Klären Sie Ihre Kunden über ihr Vorhaben auf und holen Sie sich eine entsprechende Genehmigung ein.
  3. Lassen Sie sich vom Kameramann Fragen geben und überlegen Sie, was sie grob sagen wollen. Lernen Sie jedoch auf keinen Fall die Antworten auswendig, da dies oft sehr gestellt wird.
  4. Zwingen Sie niemanden aus dem Team vor die Kamera, sondern wählen Sie die Mitarbeiter aus, die sich wohl vor der Linse fühlen.
  5. Vergleichen Sie die Arbeiten unterschiedlicher Videografen und entscheiden Sie, ob der Stil zu Ihrer Praxis passt. In einem ersten Gespräch können Sie herausfinden, ob die Sympathie passt.

Steffen Edenhofner kann seine Kunden jedoch beruhigen. "Man sollte sich vor dem Dreh nicht zu viele Gedanken machen", sagt er. Vieles kann der Kameramann letzendlich noch mit dem Schnitt und der musikalischen Untermalung retten. Die Kosten hängen im Übrigen davon ab, ob ein oder zwei Tage gedreht wird, wieviele Einstellungen gemacht werden und ob Special Effects wie z.B. Drohnen-Shots eingeplant sind. Auch eine Aufbereitung kürzerer Videoabschnitte für die Instagram-Story ist möglich. Ab 2.000 Euro geht es los.