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Der Praktische Tierarzt

Neuere biochemische und pathobiochemische Erkenntnisse über Prionproteine und über BSE

Der Praktische Tierarzt 83, 460-474

Publiziert: 05/2002

Zusammenfassung

Durch die Untersuchung aller Schlachtrinder aufBSE und durch die Beseitigung des so genannten Risikomaterials ist die Gefährdung der Menschen durchbovines PrP scfast gleich Null. Die BSE kann offenbarauch durch eine Mutation im Priongen des Rindesselbst ausgelöst werden. Die normalen Prionproteinesind für die Differenzierung von Nervenzellen, für dieSignalübermittlung in den Membranen, für die Regulation der Aktivität der Proteinkinase CK2 und als Superoxid-Dismutase von physiologischer Bedeutung. Durch Anreicherung von infektiösen Prionproteinen inden Nervenzellen werden die Funktionen der Membran und der Stoffwechsel gestört. Die Übertragungvon Blut von einem latent infizierten Spender kannbeim Empfänger zu einer Infektion führen. Die vCJKtritt bei jüngeren Menschen offenbar wegen der umfangreichen Ausbildung der Peyerschen Platten auf.

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