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Mastschweine füttern ohne Tiermehl bzw. Tierfett

Der Praktische Tierarzt 83, 458-458

Publiziert: 05/2002

Zusammenfassung

Die Anpassung der Versorgung mit Nährstoffenund Energie an den tatsächlichen Bedarf der Tiere istaus mehreren Gründen von großer Bedeutung. Nur beieiner optimalen Anpassung dieser Versorgung ist diegewünschte Leistung bei geringsten Kosten zu erzielen. Die dabei praktizierte Nährstoffökonomie ist ökologisch sinnvoll und kommt der Gesunderhaltung derTiere zu Gute. Bei der Ernährung monogastrischerNutztiere ist die Versorgung mit essentiellen Aminosäuren nur über proteinreiche Futterkomponentenzu erreichen. In der Schweinemast wird außerdem zunehmend der Energiegehalt über Futterfette erhöht. Mit dem Verbot des Verfütterns von Tiermehl und Tierfett sind dabei zwei preisgünstige Komponenten fürdie Rezepturgestaltung weggefallen. Wobei nur etwa3%des erzeugten Nahrungsproteins aus Tier- bzw. Fischmehl erzeugt wurden. Deshalb ist in der Mast vonSchweinen der Ersatz von Protein tierischen Ursprungsund von tierischen Fett kostenneutral möglich. Als Alternativen kommen vorrangig Sojaextraktionsschrotund großkörnige Leguminosensamen sowie Pflanzenöl in Frage. Proteinreiche Nebenprodukte der Nahrungsmittelherstellung sind sehr teuer. Je nach der gewählten Alternative ist dabei auf die Aminosäurenzusammensetzung bzw. das Fettsäurenmuster zuachten.

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