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Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift

Evaluation of claw health in heifers in seven dairy farms using a digital claw trimming protocol and claw data analysis system

Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift 124, 272-281

DOI: 10.2376/0005-9366-124-272

Publiziert: 07/2011

Summary

The claw health of 139 heifers with a mean age of 22.1 months (SD: 2.6) in sevenfree stall dairy farms in Lower Austria was evaluated. Claw lesions were assessedduring functional claw trimming and documented and analysed using the digitalprogram Claw Manager. For documentation of lesions, each claw was dividedinto ten zones. The prevalence of lameness, claw lesions and their severity weredetermined, furthermore the Cow-Claw-Scores (CCS), Farm-Claw-Scores (FCS) andFarm-Zone-Scores (FZS) were calculated. The FCS between farms was tested forsignificant differences.
A lameness prevalence of 9.4% and an overall prevalence of claw lesions of 98.5%were recorded in these 139 heifers. The most commonly diagnosed disorderswere white line lesions (WLL) with a prevalence of 87.1%, heel horn erosion(84.9%), double soles (DS; 47.5%), sole haemorrhages (SH; 33.1%) and a concavedorsal wall contour in 15.1% of the heifers. High correlation coefficients (r amp;#57438; 0.93)were found between SH and DS, WLL and DS.
86.5% of all diagnosed claw lesions were score 1 (mild), 11.1% score 2 (moderate)and 2.4% score 3 (severe) lesions. The CCS in all heifers ranged between 0 and267, and the FCS in the seven herds was between eleven and 55. Claw zone 3was affected most frequently and severely.
Following the results of this study, systematic functional claw trimming andconsequent documentation of detected claw lesions is highly recommended forheifers at the time of their first insemination to prevent claw disorders in lactatingcows and to improve their well-being.
lameness
Claw Manager
Cow-Claw-Score
Farm-Claw-Score
cattle

Zusammenfassung

Bei 139 Färsen mit einem mittleren Alter von 22,1 Monaten (± 2,6) aus siebenLaufstallbetrieben in Niederösterreich wurde im Rahmen der funktionellenKlauenpflege eine Kontrolle der Klauengesundheit vorgenommen. Die dabeifestgestellten Klauenbefunde wurden mithilfe des digitalen SoftwareprogrammesKlauenmanager dokumentiert, bei dem jede Klaue in zehn Zonen unterteilt ist.Die Prävalenz der Lahmheit, der einzelnen Klauenläsionen bzw. -erkrankungenund ihrer Schweregrade wurden ermittelt, des Weiteren wurde der Kuh-Klauen-Score (CCS), der Farm-Klauen-Score (FCS) und der Farm-Zonen-Score (FZS)berechnet; der FCS der einzelnen Betriebe wurde auf Signifikanz geprüft.Die Lahmheitsprävalenz lag bei 9,4 %, die Gesamtprävalenz der erhobenenKlauenläsionen bei den 139 Färsen betrug 98,5 %. Die am häufigsten diagnostiziertenKlauenerkrankungen waren Wanddefekte mit einer Prävalenz von 87,1 %,Ballenhornfäule (84,9 %), Doppelsohlen (47,5 %), Sohlenblutungen (33,1 %) undeine konkave Dorsalwandkontur bei 15,1 % der Färsen. Signifikante Korrelationenbestanden zwischen dem Auftreten von Sohlenblutungen und Doppelsohlensowie zwischen Wanddefekten und Doppelsohlen (r amp;#57438; 0.93). Bezogen auf dieSchweregrade der Klauenbefunde, wurden bei 86,7 % der Färsen geringgradige (Score 1), bei 11,1 % mittelgradige (Score 2) und nur bei 2,4 % hochgradige(Score 3) Befunde festgestellt. Die CCS-Werte der 139 Färsen lagen zwischen 0und 267, der FCS in den sieben Herden zwischen elf und 55. Am häufigsten undschwerwiegendsten war Zone 3 betroffen.
Aufgrund der Ergebnisse dieser Studie wird die Durchführung einer systematischenfunktionellen Klauenpflege mit Dokumentation der Befunde bei Färsenzum Zeitpunkt der ersten Besamung unbedingt empfohlen, um Klauenerkrankungenbei Kühen vorzugebeugen und das Wohlbefinden der Tiere zu verbessern.
Lahmheit
Klauenmanager
Kuh-Klauen-Score
Farm-Klauen-Score
Rind

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