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Das neue Tierarzneimittelrecht wird zu zahlreichen Änderungen in Groß- und Kleintierpraxis führen.

Auf einen Blick

Das neue Tierarzneimittelrecht ab 2022

Ab dem 28. Januar 2022 ist die Verordnung (EU) 2019/6 des Europäischen Parlaments über Tierarzneimittel (EU-TAM-VO)  in allen Mitgliedstaaten der Union anzuwenden. Hier finden Sie einen Überblick der Artikel, die auf vetline.de zum neuen Tierarzneimittelrecht erschienen sind.

Das neue Tierarzneimittelrecht dürfte für die nächsten 20 Jahre den rechtlichen Rahmen für den Medikamenteneinsatz in der Tiermedizin vorgeben. Die Verordnung( EU) 2019/6 umfasst Bestimmungen zu

  • Zulassung und Maßnahmen nach der Zulassung,
  • Herstellung,
  • Einfuhr und Ausfuhr,
  • Abgabe,
  • und Anwendung

von Tierarzneimitteln sowie zu Beschränkungen und Sanktionen. Sie löst die geltende Tierarzneimittel-Richtlinie (2001/82/EG) ab. Die EU-Verordnung gilt unmittelbar in allen europäischen Mitgliedsstaaten. Einige Punkte werden allerdings nicht direkt durch die Verordnung EU 2019/6 geregelt, sondern durch ergänzende delegierte Rechtsakte, die teilweise noch zu erlassen sind, sowie nationale Regelungen (Tierarzneimittelgesetz).

Jetzt fortbilden: relevante Änderungen für die Praxis

Dr. Ilka Emmerich (VETIDATA, Universität Leipzig) hat jeweils für Kleintier- und Großtierpraktiker wichtige Änderungen ab 2022 in zwei großen Fortbildungsartikeln zusammengefasst. Bereiten Sie sich auf die rechtlichen Neuerungen vor und sammeln Sie ATF-Punkte – kostenfrei für Abonnenten von Der Praktische Tierarzt oder für ein geringes Entgelt in der vetline-Akademie.

Das neue Tierarzneimittelgesetz

Das neue Tierarzneimittelgesetz (TAMG) regelt auf nationaler Ebene diejenigen Inhalte des neuen Tierarzneimittelrechts, die nicht durch die Verordnung (EU) 2019/6 ohnehin unmittelbar gelten. Am 04. Oktober 2021 wurde das neue Tierarzneimittelgesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht

Das neue Tierarzneimittelgesetz: Praxisgerechter als der erste Entwurf

Der Bundestag hat das Tierarzneimittelgesetz (TAMG) beschlossen. Insbesondere der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) hatte sich im Vorfeld für eine praxisnahe und unbürokratische Ausgestaltung eingesetzt.
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Das neue Tierarzneimittelgesetz: Zootiere und besondere Heimtiere

Der Deutsche Bundestag hat am 24. Juni den Erlass eines neuen Tierarzneimittelgesetzes beschlossen. Im Vorfeld übten Tierärzteverbände und Zoogemeinschaft deutliche Kritik an dem Gesetzesentwurf. Zumindest teilweise konnten Verbesserungen durchgesetzt werden.
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Das neue Tierarzneimittelgesetz: Ärger um den Referentenentwurf

Vom EU- zum nationalen Recht: Endlich liegt ein Entwurf für ein neues Tierarzneimittelgesetz vor. Doch Tierärzteverbände und -kammern hatten nur gut drei Wochen für eine Stellungnahme.
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Antibiotika in der Tiermedizin

Strengere Vorschriften zur Antibiotikaanwendung und eine Verbrauchserfassung bei fast allen Tierarten sollen in Zukunft dabei helfen, Antibiotikaresistenzen zu kontrollieren. Ein grundsätzliches Verbot der von der WHO als besonders kritisch eingestuften Wirkstoffe wird es jedoch nicht geben.

Das EU-Parlament hat kein Antibiotika-Verbot beschlossen

Der Einsatz der Tierärzteverbände und ihrer Mitstreiter war erfolgreich: Es wird zum jetzigen Zeitpunkt kein grundsätzliches Verbot für von der WHO als äußerst kritisch eingestufte Antibiotika in der Tiermedizin geben. Doch in der scharf geführten Debatte geriet die Tierärzteschaft in ein falsches Licht.
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Droht das Antibiotika-Verbot für Tiere?

Diese Woche entscheidet das EU-Parlament darüber, welche Antibiotika kritisch kranken Menschen vorbehalten bleiben sollen. Die Tierärzteschaft positioniert sich klar: Ein generelles Verbot bestimmter Wirkstoffe würde die Gesundheitsversorgung von Nutz- und Haustieren gefährden.
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Bestimmte Antibiotika nur für den Menschen?

Das EU-Parlament wird im September darüber abstimmen, welche antibiotischen Wirkstoffe lebensbedrohlich erkrankten Menschen vorbehalten bleiben. Tierärzteverbände fürchten weitreichende Konsequenzen und Antibiotikaverbote für die Tiermedizin.
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Erfassung des Antibiotikaverbrauchs bei Kleintier und Pferd

Bisher werden nur bei Masttieren die Antibiotika-Verbrauchsmengen systematisch erfasst. Doch das wird sich ändern. Die neue EU-Tierarzneimittelverordnung , die nun in nationales Recht umgesetzt wird, schreibt eine Erfassung des Antibiotikaverbrauchs auch für Pferde und Kleintiere vor.
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Jahresrückblick

25. Dezember 2020

2020: Was für ein merkwürdiges Jahr!

2020 ist vieles Realität geworden, womit wir nie gerechnet hätten. Jetzt feiern wir Weihnachten – für viele wird es ein anderes Fest sein als in den Jahren zuvor. Vetline.de wünscht allen Lesern ruhige, erholsame Tage. Bleiben Sie gesund!

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Recht

25. Juni 2021

Das neue Tierarzneimittelgesetz: Zootiere und besondere Heimtiere

Der Deutsche Bundestag hat am 24. Juni den Erlass eines neuen Tierarzneimittelgesetzes beschlossen. Im Vorfeld übten Tierärzteverbände und Zoogemeinschaft deutliche Kritik an dem Gesetzesentwurf. Zumindest teilweise konnten Verbesserungen durchgesetzt werden.

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Recht

6. Juli 2021

Das neue Tierarzneimittelgesetz: Praxisgerechter als der erste Entwurf

Der Bundestag hat das Tierarzneimittelgesetz (TAMG) beschlossen. Insbesondere der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) hatte sich im Vorfeld für eine praxisnahe und unbürokratische Ausgestaltung eingesetzt.