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Der Praktische Tierarzt

Biochemische und pathobiochemische Aspekte der Entstehung und Verhütung von Ferkelverlusten – Übersichtsreferat

Der Praktische Tierarzt 85, 356-264

Publiziert: 05/2004

Zusammenfassung

Tot geborene Ferkel haben meist ein geringes Geburtsgewicht,das durch die kleinere Ausbildung der Plazentaverursacht wird. Bei tot geborenen Ferkeln und beisolchen mit geringer Vitalität ist – infolge der Hypoxiewährend der Geburt – der Gehalt an Laktat, Glukose,pCO2 , Adrenalin und Noradrenalin im Blut erhöht. Für dieVerhütung von Totgeburten sind eine bedarfsgerechte Fütterung(Vermeidung von größerem Fettansatz) sowie einegute Geburtsüberwachung notwendig. Die frühzeitigeund ausreichende Aufnahme von Kolostrum ist für dieVersorgung mit Nährstoffen, Vitaminen, Wachstumsfaktorenund Immunglobulinen (Ig) von Bedeutung. Bei verendetenFerkeln liegt meist ein niedriger Gehalt an Ig imBlutplasma vor. Eine gute Versorgung mit den VitaminenA, D3 und E sowie mit Ascorbinsäure im peripartalen Zeitraumist für die Verhütung von Mastitis und Metritis notwendig.Maßnahmen zur Senkung der Ferkelverlustewährend der Säugeperiode werden beschrieben.

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