01982nas a2200241 4500000000100000008004100001260007000042653002200112653002200134653001600156653001200172653001800184653000900202100001100211700001500222700001300237700002300250245014700273300001200420490000700432520128600439022001501725 2014 d c06/2014bSchlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KGaHannover10aUmfangsvermehrung10arektale Palpation10aUltraschall10a Uterus10aTrächtigkeit10aRind1 aM Pilz1 aS Bertulat1 aG Thiele1 aC Fischer-Tenhagen00aGenauigkeit der rektalen Palpation zur Trächtigkeitsdiagnostik bei pathologisch veränderter Gebärmutter bei Milchkühen – ein Fallbericht a462-4690 v953 aDer vorliegende Fall beschreibt die Aufrechterhaltung einer Trächtigkeit trotz pathologischer Umfangsvermehrung und Veränderungen der Gebärmutterwand. Eine zweifelsfreie Diagnose durch rektale Untersuchung ist dabei nicht immer eindeutig möglich. Die transrektale Befunderhebung ist eine Standardmethode, die bei der Trächtigkeitsuntersuchung angewendet wird. Jedoch liefert die Untersuchung mit Ultraschall Zusatzinformationen zur Qualität uteriner Flüssigkeitsansammlungen und der Vitalität des Embryos. Eine ergänzende Ultraschalluntersuchung kann bei unsicherem Palpationsbefund daher auch in großen Milchviehherden profitabel sein, um die Diagnosesicherheit zu erhöhen und Fehlbehandlungen zu vermeiden. Die Identifizierung von Umfangsvermehrungen der Gebärmutterwand mit Ultraschall (Abszesse, Hämatome, Neoplasien und Polypen) ist nicht immer eindeutig, da die sonografisch erhobenen Befunde stark variieren können. In diesem Artikel werden die verschiedenen Differenzialdiagnosen hinsichtlich der sonografischen Darstellung beschrieben. Kühe mit solchen oder ähnlichen pathologischen Befunden sollten daher nicht zwangsläufig für zuchtuntauglich erklärt, sondern einer gewissenhaften Untersuchung auf das Vorliegen einer Trächtigkeit unterzogen werden.  a0032-681 X