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Foto: Sabine Kofler-Michaelis
VÖK Vorstandsmitglieder (von links nach rechts): Dr. Walter Hebenstreit, Dr. Hannes Gressl, Dr. Claudia Glück-Ragnarsson, Dr. Alexander Tritthart, Dr. Christina Hebenstreit, Dr. Eduard Fellinger, Univ.-Prof. Dr. Karin Möstl, Dr. Hemma Schichl-Pedit

Erfolgreiches Hybrid-Event

35. VÖK Jahrestagung in Salzburg

Hochkarätiges wissenschaftliches Programm, beste Stimmung und Wiedersehensfreude bei der Jahrestagung der Vereinigung Österreichischer Kleintiermediziner (VÖK).

Aufgrund der COVID-19-Situation wurde die VÖK Jahrestagung 2021 erstmals als Hybrid-Veranstaltung abgehalten. Damit die Veranstalter die Platzkapazitäten im Messezentrum Salzburg entsprechend den COVID-19-Vorgaben einteilen konnten, war schon bei der Buchung eine fixe Anmeldung für thematische Halbtagesprogramme notwendig. Wer vom 24.–26. September 2021 vor Ort dabei sein wollte, hatte nach den Seminaren am Vorkongress-Tag zum Hauptkongress erneut die Qual der Wahl, denn die Kleintiervorträge fanden zeitgleich in vier Hörsälen statt. Von Anästhesie bis Zahnheilkunde: Bei den Vorträgen namhafter Referentinnen und Referenten aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, England und sogar aus den USA war für jeden etwas dabei. Anders als vor der Pandemie war jedoch ein Wechsel zwischen den Vortragssälen nicht vorgesehen. Zeitgleich fanden am 25. September auch die 3. Klauentiertagung der Österreichischen Gesellschaft der Tierärztinnen und Tierärzte (ÖGT) und die Herbsttagung der Vereinigung Österreichischer Pferdetierärzte (VÖP) im Messezentrum Salzburg statt. Insgesamt waren 705 Teilnehmende vor Ort und 230 online dabei. Auch Hunde wurden gesichtet, einige von ihnen mit rasierten Bäuchen: Sie waren geduldige Patienten bei der Präsentation der neuesten Ultraschallgeräte. Am Messestand der Vetmeduni in der VET AUSTRIA wurde ein Hightech-Tiersimulator in Form eines lebensgroßen verkabelten Stoffhundes gezeigt, mit dem sich Notfallsituationen in Echtzeit nachstellen lassen. Daran können Studierende die richtige Intervention – beispielsweise bei Kreislaufversagen – erlernen.

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Am 28. September ist Welttollwuttag. Drei gute Gründe, warum es weiterhin Aufklärung zu der gefährlichen Zoonose braucht.
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3G, aber keine Maskenpflicht

Vor dem Eingang zur Messehalle wurde täglich die Einhaltung der 3G-Regeln kontrolliert, dafür bestand im Inneren des Hauses keine Maskenpflicht. Für nicht wenige der Anwesenden war es ein ungewohnter, fast verunsichernder Zustand, sich ohne Maske mit so vielen Menschen in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Doch die anfängliche Verunsicherung wurde schnell abgelöst von der Freude, wieder bei einer „richtigen“ Tagung zu sein: hochkarätigen Referentinnen und Referenten zu lauschen, die Kollegenschaft von Angesicht zu Angesicht zu treffen und sich (nicht nur fachlich) auszutauschen.

Spätestens bei der äußerst gut besuchten Vet Austria Fachausstellung ließ sich der Eindruck gewinnen, wir wären wieder in „normalen“ – also vor-pandemischen – Zeiten angekommen: Hände wurden geschüttelt, man informierte sich bei den Ausstellern, erzählte und lachte, aß und trank und genoss das Beisammensein. So mancher Teilnehmer beschloss daraufhin, sich vor der Heimreise sicherheitshalber nebenan noch testen zu lassen und nicht nur auf die Schutzwirkung der Impfung zu vertrauen.

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Eingang Messezentrum Salzburg
Rektorin der Vetmeduni Wien, Dr. Petra Winter und Chefredakteurin news4vets, Dr. Sabine Kofler-Michaelis
Vortragssaal Kleintiermedizin
Am Messestand der Vetmeduni bei der VET AUSTRIA wurde ein Hightech-Tiersimulator in Form eines lebensgroßen verkabelten Stoffhundes gezeigt, mit dem sich Notfallsituationen in Echtzeit nachstellen lassen.
Blick in die Messehalle der Fachausstellung für Veterinärmedizin
Blick in die Messehalle der Fachausstellung für Veterinärmedizin
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