Die Welt ist erschüttert über das schwere Erdbeben auf Haiti. Viele Menschen wurden getötet oder schwer verletzt. Doch neben der Bevölkerung sind auch zahlreiche Tiere von der Katastrophe betroffen.
Für die WSPA Welttierschutzgesellschaft gehört die Katastrophenhilfe für Tiere seit vielen Jahren zu den Arbeitsschwerpunkten. Gerade die weltweit ärmsten Gemeinden sind von ihren Tieren abhängig: Nutztiere helfen auf den Feldern, erleichtern den Transport von Gütern und sichern den Lebensunterhalt.
Da die Bevölkerung Haitis neben dem Tourismus vor allem von der Landwirtschaft lebt, sind viele Nutztiere, wie Ziegen oder Esel, betroffen. Ihre Zahl wird auf knapp fünf Millionen geschätzt. Hinzu kommen viele Haustiere sowie Straßenhunde und -Katzen.
Um diesen Tieren zu helfen, hat die WSPA ein internationales Rettungsnetzwerk initiiert. Gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen kümmern wir uns um den Einsatz von Tierärzten und die Organisation der Hilfsmitteltransporte. Außerdem helfen wir mit einer mobilen Tierklinik vor Ort und konzentrieren uns zunächst auf die schwer verletzten Tiere. Wir versorgen ihre Wunden, geben ihnen sauberes Trinkwasser und kräftigendes Futter. Wir bauen provisorische Ställe und sorgen dafür, dass durch Impfungen die Ausbreitung gefährlicher Infektionskrankheiten verhindert wird. Wo es geht, führen wir geliebte und verloren gegangene Haustiere mit ihren Besitzern zusammen.
Wir bitten Sie, sich uns anzuschließen und den Tieren Haitis zu
helfen.
Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
KN 80 42 300
BLZ 370 205 00
Stichwort: Katastrophenhilfe
Die WSPA setzt sich weltweit für den Schutz der Tiere ein.
Wir sind davon überzeugt, dass nachhaltiger Tierschutz nur möglich
ist, wenn wir mit den Menschen zusammenarbeiten. Deswegen bündeln wir
unsere Kräfte als Netzwerk - mit mehr als 1.000
Mitgliedsorganisationen in 156 Ländern. Die WSPA genießt
Beraterstatus bei der EU und den Vereinten Nationen.