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Ursache, Formen, Diagnose und Behandlung der nichteitrigen und eitrigen Huflederhautentzündung (außer Hufrehe)
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[10.04.2008]
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Die Huflederhautentzündung stellt eine häufige Lahmheitsursache
dar, welche mit der klinischen Untersuchung
und einfachen Hilfsmitteln diagnostiziert werden kann. Sie
wird eingeteilt nach ihrer Ursache: aseptisch oder infektiös;
nach ihrem Verlauf: akut oder chronisch; nach ihrer Ausdehnung:
oberflächlich, tief, umschrieben, oder diffus; und
nach ihrem pathologischen Charakter: serös, serofibrinös,
hämorrhagisch, nekrotisch, produktiv, hyperplastisch oder
verrukös. Anhand der klinischen Erscheinungsform: Steingalle,
Hornsäule, Hufkrebs, Strahlkrebs, der tiefe und der
oberflächliche Hufabszess, werden diese und ihre Ursachen
beschrieben. Die Vorgehensweise bei der Diagnostik der
verschiedenen Formen ist grundsätzlich gleich. Besonderes
Augenmerk soll auf den Hufangussverband gelegt werden,
der sowohl diagnostische als auch therapeutische Bedeutung
hat. Auch wenn über einige Tage keine eindeutige
Diagnose vorliegt sollte keine Schmerztherapie eingeleitet
werden, bis diese sicher zu stellen ist. Auf die Therapie der
verschiedenen Formen wird im Einzelnen eingegangen.
Grundsatz ist: Erst die Diagnose, dann die Therapie!
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Quelle: Praktischer Tierarzt 89: Ausgabe 4, Seite 288–297 (2008)
Autor: Körner J, Hertsch B
© Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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