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Neuere biochemische und pathobiochemische Erkenntnisse zur Regulationder Fortpflanzung und zum Einfluss der Ernährung und von Infektionen
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[02.11.2000]
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GnRH wird hauptsächlich von Nervenzellen im mediobasalen Bereich und in der Area präoptica des Hypothalamus gebildet, die Informationen über den Zustand der Ernährung (Gehalt an Fettgewebe) und über den Einfluss von Stress (z.B. von Infektionen) erhalten. Förderndauf die Sekretion wirken das Leptin, das Aspartat und Glutamat, das Bradykinin und die Substanz P. Der Einfluss desÖstradiols ist vom Stand des Genitalzyklus abhängig. Hemmend wirken das NeuropeptidY (NPY), das Corticotropin Releasing Hormon (CRH), das ββ-Endorphin und das gamma-Aminobutyrat. Bei Mangel an umsetzbarer Energie nimmt die Sekretion von Leptin ab und die von NPY und von CRH zu. Bei einer Infektion sind mehrere Faktoren bei der Hemmung der GnRH-Sekretion wirksam.
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Quelle: Praktischer Tierarzt 81: Ausgabe 11, Seite 959-964 (2000)
Autor: Kolb E
© Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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